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The Revolution Will Not Be Properly Licensed


Bildquelle fotografiona

Bei Torrentfreak gibt es aktuell einen interessanten Beitrag über den Kampf der Kulturen im Netz. Wie die  Interessen von Netzaktivisten bzw Revolutionären auf die der Politik und Konzerne prallen. Was Piraterie mit freier Meinungsäußerung zu tun hat und warum freie Software wichtig ist.

Das alles nach dem Klick (englisch)


 

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kommentieren March 5th, 2011

Achja, da war ja noch das Urheberrecht.

<3 p2p

Vor einigen Wochen geisterte ein Link zu einer Aktion durchs Netz mit dem Versprechen nichts mehr illegal herunter zu laden wenn bestimmte Bedingen erfüllt werden wie: faire, transparente Preise; Verfügbarkeit aller Audio- und Untertitelspuren; Abspielmöglichkeit auf allen Geräten; keine Werbung in den Files; gute Verfügbarkeit; …

Mitunterzeichnen kann man hier: http://www.dontmakemesteal.com/

Bei der FAZ bin ich heute über einen Gastbeitrag gestolpert der sehr viele Aspekte aus obiger Aktion einfach mal total übersieht, aber trotzdem interessante Schlussfolgerungen zieht.

Im Artikel selbst kommt bei mir der Eindruck auf das Rolf Schwarzmann denkt die Leute saugen primär Sachen um dafür nichts bezahlen zu müssen, und diese Annahme ist meiner Meinung nach schlicht total falsch. Die Leute sind bereit Geld auszugeben und tun dies nicht zu knapp. Warum ist denn itunes und Amazon so erfolgreich? Weil Filme, Spiele, Musik da massenweise eingekauft und runtergeladen werden.

An der Stelle kann man auch ruhig nochmals Monty Python erwähnen. Die haben ihre Inhalte einfach mal kostenfrei bei Youtube reingestellt und konnten dadurch ihre DVD Verkäufe um satte 23.000% steigern. Die User wollen nicht alles einfach nur kostenlos.

Was wird denn hauptsächlich gesaugt? Die Sachen die es im Handel noch nicht gibt, nicht mehr gibt oder in Versionen gibt die den Nutzer entmündigen.

Runterladen ist oft nichts anderes als Notwehr des Kunden gegen den Anbieter. Die meisten illegal heruntergeladenen Spiele wurden wegen dem enthaltenen DRM in der Kaufversion oder Zensur durch Jugendschutzmassnahmen gesaugt, während das Original oft unbenutzt im Regal steht. Macht man fünf mal diese Erfahrung verzichtet man eventuell irgendwann auch auf das Original. Ich kenne aber viele die lieber das Original im Regal stehen haben und trotzdem mit der Kopie spielen weil sie kundenfreundlicher ist.

Oder Serien und Filme die hier erst Monate / Jahre später in einer schrecklichen Synchronisation zu erhalten sind. Bei itunes gibt es mit einem deutschen Account nicht mal englische Tonspuren zum auswählen und das bei dem Preis für die Dateien. Von den lieblos zusammengewürfelten DVDs im Handel mal ganz zu schweigen.

Es gibt soviel gute Gründe sich illegal etwas herunterzuladen und ettliche User haben auch die verhunzten Originale rumstehen und damit das Recht auf eine funktionierende Version des Inhalts oder gar keine Alternative wie viele Special Interest Gruppen.

Deswegen stimme ich Schwarzmann überhaupt nicht zu wenn er sagt niemand ist drauf angewiesen sich etwas herunterzuladen, das zeigt nur wie fern er der Materie eigentlich ist.

Aber zu Recht wird in dem FAZ Beitrag auf die Dringlichkeit einer Änderung nicht nur des Urheberrechtes hingewiesen. Der Umgang des Staates, der Politik und der Gesellschaft mit dem Internet muss überdacht werden. Weiter noch, vielleicht muss der ganze Staat, das Grundgesetz, unsere Verfassung mal aktualisiert werden auf eine Version die mit der Realität kompatibel ist. Alle Gesetze werden wirtschaftsfreundlich gestaltet, der Kunde bleibt meist auf der Strecke weil er keine Lobby hat.

Dass das Verhältnis von Staat und Bürgern wegen Wikileaks und Internet jetzt überdacht werden muss, liegt vielleicht noch fern. Das Eigentum umzugestalten, fordern aber derzeit viele. Zum Urheberrecht in der digitalen Gesellschaft muss man also jetzt die Verfassung befragen.

Rolf Schwarzmann, FAZ


 

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kommentieren February 16th, 2011

Petition unterzeichnen gegen Internetsperren


 

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kommentieren May 4th, 2009

Ein Jahr Gefängnis und Millionenstrafe für Pirate-Bay-Betreiber

Stockholm (pte/17.04.2009/13:46) - Das Urteil im Prozess um die schwedische Torrent-Webseite The Pirate Bay http://www.piratebay.org steht fest: Das Bezirksgericht in Stockholm hat die vier Betreiber der Internet-Tauschbörse wegen Beihilfe zu Verstößen gegen das Urheberrecht zu einjährigen Haftstrafen verurteilt. Gottfrid Svartholm Warg, Peter Sunde, Fredrik Neij und Karl Lundstrom, so die Namen der Verurteilten, sollen zudem eine Schadenersatzzahlung in Höhe von 30 Mio. Schwedischen Kronen (rund 2,7 Mio. Euro) an Medienkonzerne wie Warner Brothers, Sony Music Entertainment, EMI und Columbia Pictures zahlen. Während der auch auf internationaler Ebene mit einiger Spannung erwartete Urteilsspruch von Seiten der Unterhaltungsindustrie bereits als symbolischer Sieg im Anti-Piraterie-Kampf gefeiert wird, sprechen Experten von einer vergleichsweise harten Entscheidung. Die Pirate-Bay-Betreiber hatten ihrerseits bereits vor Prozessende angekündigt, im Falle einer Verurteilung in Berufung gehen zu wollen.
[…]

Quelle: Pressetext.at

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kommentieren April 17th, 2009

Preston Sturges und seine Filme

Preston Sturges (eigentlich Edmund Preston Biden)
(* 29. August 1898 in Chicago, Illinois, † 6. August 1959 in New York)

Einer der Männer, denen der große Billy Wilder die Chance verdankte, vom Drehbuchschreiben zum Regieführen zu wechseln, ist Preston Sturges. Er war der erste, der nach mehrjähriger Arbeit als Autor in Hollywoods Studiosystem, das oft auf genaue Abgrenzung achtete, auch selbst als Regisseur arbeitete.

Sturges begann nachdem er schon ein bekannter Broadway-Komödien-Schriftsteller war, ab 1930 in Hollywood seine Arbeit als Drehbuchautor und schrieb unter anderem an den Drehbüchern zu The Invisible Mann/Der Unsichtbare und The Power and the Glory/Macht und Ruhm mit. Seine große Chance kam, als ihm die Paramount gestattete, selbst einmal Regie zu führen. Chefproduzent William LeBaron entschied, das Sturges nach 13 Drehbüchern eine Chance verdiente. So schuf Sturges in den folgenden Jahren 12 Filme, die sich durch ihren ganz eigenen Reiz auszeichnen.

Sein erster großer Regieerfolg wurde The Great McGinty/Der große McGinty. Der Film schilderte die Karriere eines provinziellen Politikers, der keine saubere Vergangenheit hat, aber auf Wunsch seiner Ehefrau versucht — übrigens mit erbärmlichem Erfolg — einen ehrlichen Weg durchs Leben zu gehen. In The Lady Eve/Die Falschspielerin verspottete Sturges eine supermoderne Frau. Eine wahre Offenbarung war der Film Sullivan’s Travels/Sullivans Reisen, eine Geschichte über einen Hollywoodregisseur, der auf der Suche nach einem Thema für ein problematisches soziales Drama mit den authentischen Tiefen der amerikanischen Wirklichkeit in Berührung kommt. Der Streifen The Miracle of Morgan ’s Creek/Sensation in Morgan’s Creek hat eine sechsfache Mutter zur Heldin, die sich nicht allzuviel Gedanken über ihren „Kriegsmann" macht, den sie während eines Vergnügens für die an die Front gehenden Soldaten schnell geheiratet hat. Hail the Conquering Hero/Ein Hoch dem siegreichen Helden, der letzte Film aus dem Zyklus der satirischen Komödien, kehrt wieder zu den Kulissen der lokalen politischen Streitereien in einer Kleinstadt zurück.

Preston Sturges war ein Erneuerer der amerikanischen Komödie, die in der zweiten Hälfte der dreißiger Jahre zu erstarren drohte. Er nutzte seine reichen Lebenserfahrungen und seine Erfahrungen als Autor von Broadwaykomödien, von denen z. B. „Strictly Dishonorable" 69 Wochen lang gespielt wurde, für die Schaffung einer andersartigen, ungewöhnlich erfrischenden und neuen Konzeption einer Filmkomödie.

Der Boden, auf dem er sich bewegte, war sehr real und authentisch: die amerikanische Provinz, obskurantisch und eingebildet, im Zerrspiegel der Satire gezeigt, ohne Nachsicht und ohne eine Träne der Rührung — Eigenschaften, die beispielsweise für Frank Capras Schaffen charakteristisch waren. Seine große Beobachtungsgabe verband er als Regisseur mit der Tendenz, die Gestalten zu überzeichnen. Sie sind gewissermaßen eine Essenz der typischen Eigenschaften, die bei einem Provinzpolizisten auftreten (Sensation in Morgan’s Creek), bei einem Lehrer in einer Kleinstadt (Ein Hoch dem siegreichen Helden) oder bei einem Impressario eines großen Filmregisseurs (Sullivans Reisen).

Preston Sturges war kein Moralist und wollte in seinen Filmen nichts beweisen. Er verdammte und er lobte nicht, er sprach sich nicht für die Tugend aus und warf auch keine Steine der Entrüstung auf menschliche Schwächen und Sünden. Man könnte ihn sogar einer bestimmten Dosis Zynismus verdächtigen, besonders dann, wenn er gegen jede Logik und den gesunden Menschenverstand ein Happy-End in seine Drehbücher hineinbrachte. Aber die Happy-Ends sind in Wirklichkeit gar nicht so erfreulich, denn der Regisseur sagt durch sie deutlich aus, seine Mitbürger seien naiv und leichtgläubig. Er beschränkt sich darauf, manchmal in karikierter Form, zu zeigen, wie die kleine amerikanische Welt in der dumpfen Provinz aussieht.

Alle Filme von Preston Sturges, die in den Jahren 1940 bis 1944 für die Paramount gedreht worden sind, haben einen gemeinsamen thematischen Nenner, der sich um das ewige amerikanische Problem dreht, um das Dilemma, wie man Erfolg erringt und wie man sich vor dem Verlust der eroberten Position schützt. Den permanenten Zustand ständiger Spannung seiner Mitbürger machte Sturges zum Mittelpunkt, um den sich alles dreht. Hier trachtet jeder danach, wenigstens eine Sprosse höher zu kommen, und lebt in panischer Angst, nicht ein paar Sprossen zu fallen.

Sturges begann seine Filme meist mit einem Kulminationspunkt, mit einem Krisenmoment, um den Zuschauer nicht zur Ruhe kommen zu lassen und ihn mit Spannung zu überfallen. Von der Boulevardkomödie übernahm der Drehbuchautor und Regisseur in einer Person die Leichtigkeit und den Redefluß des Dialogs, von den Avantgardisten die unerwarteten Gegenüberstellungen, die auf Schock basierenden Handlungen. Und er übertrug noch ein Element von der Bühne auf den Film, das für Hollywooder Verhältnisse damals ungewöhnlich war, nämlich das beständige Schauspielerteam, das in allen Filmen in ähnlichen Rollen auftrat. William Demarest erschien oft als brutaler Choleriker und Franklin Pangborn als Snob aus der sogenannten großen Welt. Eddie Bracken war der erste naive, ehrliche Tölpel sowohl in Sensation in Morgan’s Creek als auch in Ein Hoch dem siegreichen Helden. Die Hauptrollen - die Liebhaber und Liebhaberinnen - wurden mit Stars besetzt (Barbara Stanwyck, Joel McCrea, Henry Fonda, Dick Powell und so weiter), dagegen wurden die Schauspieler, die bestimmte Typen - in Nebenrollen - darstellten, von einem Film zum anderen übernommen. Sie bewirkten, daß das Lokalkolorit und die Kleinstadtatmosphäre zu einem beständigen Faktor in Preston Sturges’ Schaffen wurden.

In den Jahren 1940 bis 1944 erreichte Preston Sturges seinen größten Ruhm. Seine Filme waren dynamisch, und unkonventionell. Nach 1944 konnte er nicht mehr auf gleicher Höhe an seine ersten erfolge anknüpfen. Andererseits haben ihm jedoch die acht Filme, die er während des Krieges für die Paramount gedreht hat, einen Platz an der Spitze der sehr originellen Filmkomödienregisseure in der Geschichte des Films gesichert — und zwar für immer.

(Quelle: "Geschichte des Films 1939 - 1945" von Jerzy Toeplitz und andere

Regiearbeiten (und jeweils auch Drehbuch):

1940: Weihnachten im Juli (Christmas in July)
1940: Der große McGinty (The Great McGinty)
1941: Die Falschspielerin (The Lady Eve)
1941: Sullivans Reisen (Sullivan’s Travels)
1942: Atemlos nach Florida (Palm Beach Story)
1943: Sensation in Morgan’s Creek (The Miracle of Morgan’s Creek)
1944: The Great Moment
1944: Heil dem siegreichen Helden (Hail the Conquering Hero)
1947: Verrückter Mittwoch (Mad Wednesday aka The Sin of Harold Diddlebock)
1948: Die Ungetreue (Unfaithfully Yours)
1949: The Beautiful Blonde of Bashful Bend
1955: Das Tagebuch des Mister Thompson (Les Carnets du Major Thompson aka The French, They Are a Funny Race)


 

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kommentieren August 10th, 2007

Korrektur bei Spiegel Online

Das ich das noch erleben darf! Ich bin den Tränen nahe!

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kommentieren July 17th, 2007

Der Meister der Masken

In der filmhistorischen Ecke geht es heute um einen Verwandlungskünstler par excellence - den großen Lon Chaney.

Bei Lon Chaney handelt es sich quasi um den ersten Horrorfilm-Star, den das amerikanische Kino hervorbrachte.
Alonzo Chaney hatte taubstumme Eltern, was bedeutete, dass er sich seit seiner Kindheit verstärkt mimisch ausdrücken musste. Er hatte nur eine kurze Kindheit, denn als er 10 Jahre alt war, wurde seine Mutter krank und der kleine Lon musste für sie sorgen. Sein älterer Bruder John arbeitete beim Theater und mit ca. 15 Jahren begann Lon ebenfalls mit dem Theaterspiel. Sein Bruder hörte kurz danach auf, Lon jedoch blieb Zeit seines Lebens Schauspieler. Einige Zeit später heiratete er und bekam einen Sohn - Creighton Tull Chaney, später bekannt als Lon Chaney jr. Moch später wurde die Ehe geschieden und er heiratete ein zweites Mal.

Seine ersten Sporen im Filmgeschäft verdiente er sich 1912, wo er fortan zum festen Ensemble der Universal City Studios gehörte. Hier begann seine weltberühmte Karriere als der wandlungsfähigste Künstler seiner Zunft. Chaney spielte damals wirklich alles, Menschen jeder Nation und jedes Typs. Und jeder der ihn sah, glaubte wirklich einen Chinesen, einen Griechen, einen Bösewicht, einen Behinderten zu sehen.

Sein erster Horrorfilm war The Glory of Love, in dem er den verrückten Inhaber eines Wachsfigurenkabinetts spielte. In einem anderen Film A Blind Bargain übernahm er gleich zwei Rollen und spielte einen Wissenschaftler und einen buckligen Affenmenschen, womit er den Grundstein zu seiner weltweiten Karriere legte.
Seine Gage war mittlerweile von $ 5 am Tag auf $ 10 000 im Monat gestiegen.

Das nächste Highlight in Chaneys Karriere war The Hunchback of Notre Dame, für den er jeden Tag allein 4 1/2 Stunden lang als Quasimodo geschminkt wurde und einen 36 kg schweren Gummibuckel auf dem Rücken herumschleppte.

1924 drehte er mit dem vor Jahren aus Schweden eingewanderten Regisseur Victor Sjöström den Film He Who Gets Slapped / Der Mann, der die Ohrfeigen bekam, der die damaligen Zuschauerrekorde brach und höchste Einspielergebnisse einbrachte.

The Phantom of the Opera 1924/25 von Universal gedreht, wurde sein berühmtester Film.
Chaney - der hinter den Kulissen gern das Sagen übernahm, vertrug sich jedoch nicht mit Regisseur Rupert Julian, der daraufhin nach 10 Wochen durch Regisseur Edward Sedgwick abgelöst wurde, welcher besser mit Chaney harmonierte.
Der Kameramann Virgil Miller, der lange Jahre mit Lon Chaney zusammen arbeitete, schilderte in den 70er Jahre seine Arbeit mit dem berühmten Lon Chaney.
Zitat:

Ich habe Jahre mit Lon an der einen oder anderen Maske experimentiert. Es war eine Herausforderung, weil er mir eine scheinbar kaum zu lösende Herausforderung stellte. "Virg", sagte er, "mach, daß ich schrecklich aussehe und abstoßend, aber mach gleichzeitig, daß das Publikum mich liebt." Er wollte immer geliebt werden. Ich glaube, im Phantom ist dieser Wunsch wirklich in Erfüllung gegangen.

Für die Darstellung des Phantoms hob Chaney seine Nase an, erweiterte die Nasenlöcher, zog die Mundwinkel mit scharfen Klammern herunter und stopfte sich Zelluloidscheiben in den Mund, um die Wangenknochen mehr auszuprägen…

Mit seinem Förderer, dem berühmten Irving Thalberg war Chaney inzwischen zu MGM gewechselt und setzte dort seine Zusammenarbeit mit dem ebenfalls bekannten Regisseur Tod Browning fort, (der u. a. mit dem Film Freaks Berühmtheit erlangte). Der Dreh des Films The Unknown brachte die Beiden, die schon bei Universal zwei Filme zusammen gedreht hatten, wieder zusammen.

Mit der Zeit machten sich jedoch seine selbstquälerischen Masken, bei denen er seinen Körper immer neuen Torturen aussetzte, um glaubhaft zu wirken, gesundheitlich negativ bemerkbar. Er musste - bedingt durch die Linsen, die er sich immer einsetzte, um Blinde zu spielen, eine Brille tragen, er bekam Rücken- und Halsschmerzen und im Jahre 1929 eine Lungenentzündung. Kurz danach wurde Kehlkopfkrebs bei ihm diagnostiziert.
Am 26.08.1930 starb Lon Chaney. Er wurde 47 Jahre alt.

Im Jahr 1957 entstand ein biografischer Film über Lon Chaney mit dem Titel Man of a Thousand Faces / Der Mann mit den 1000 Gesichtern unter der Regie von Joseph Pewney, in dem James Cagney in der Hauptrolle den großen Lon Chaney verkörperte.

Im Jahr 2000 drehte dann Regisseur Kevin Brownlow Lon Chaney: A Thousand Faces mit Kenneth Branagh in der Hauptrolle.

Zu Lon Chaneys berühmter Wandlungsfähigkeit ist eine treffende Anekdote überliefert:
Charlie Chaplin schlendert zusammen mit einem anderen Schauspieler den Hollywood Boulevard entlang. Da kriecht plötzlich eine Spinne über den Rinnstein. Chaplins Begleiter will sie gerade zerteten, da sagte Chaplin: "Halt, Nein. Vielleicht ist es Lon Chaney in einer seiner Masken!"

Der Meister des Make-Up ist heute weitgehend vergessen, vor achtzig Jahren jedoch, war sein Name in aller Munde. Aber vielleicht denkt der eine oder andere Leser einmal an ihn, wenn er das nächste Mal eine Spinne vorbeikrabbeln sieht…


 

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kommentieren June 8th, 2007

Das ist der Hammer: John de Mol kauft Kult-Studio

Das legendäre Horror-Studio erhebt sich aus der Gruft.


Der Fernsehmacher John de Mol, der u.a. für Shows wie Big Brother verantwortlich zeichnet, schickt sich an, die Kult-Filmschmiede Hammer Films zu neuem Leben zu erwecken. Er kaufte das Studio stolze 30 Jahre nach dessen letzter Produktion. Über den Preis ist nichts bekannt. Allerdings sollen für mindestens 50 Millionen Euro nun unter dem Namen der bekannten britischen Marke Hammer Films neue Gruselstreifen entstehen. Auch TV-Serien oder Musikproduktionen wären möglich. Darüber hinaus erwarb das niederländische Investment-Konsortium unter de Mol die Rechte am gesamten Filmkatalog des Studios.

Die 1934 gegründeten Hammer-Studios erlebten ihre Blütezeit in den 50er- und 60er-Jahren und machten Schauspieler wie Christopher Lee (Der Herr der Ringe) und Peter Cushing (Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung) zu Stars. Auf das Konto der Hammer Film Productions gehen zahlreiche Dracula- und Frankenstein-Filme wie Frankenstein schuf ein Weib oder Dracula jagt Mini-Mädchen, die wegen ihres trashigen Charmes heute Kultstatus haben.

quelle


 

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kommentieren May 18th, 2007

Frankreich: Alles polemische Blogs!

Ihre Internetlektion haben Frankreichs Politiker gelernt, vor zwei Jahren, auf die schmerzhafte Art. Während das Establishment in den klassischen Medien größtenteils für ein Ja zur EU-Verfassung eintrat, agitierten die Gegner im Web. Gegen die polemischen Blogs, über die abstruse Verschwörungstheorien verbreitet wurden, hatten die brav-informativen Webseiten der Parteien kaum eine Chance.

Sueddeutsche.de zum wiederholten Male ganz groß!
Wie kann es eigentlich eine der besten Zeitungen Deutschlands online so verkacken?


 

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kommentieren April 14th, 2007

Medienrealitäten

Larry King und Bill Clinton

"Spin" von Brian Springer ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Blick hinter die Kulissen der Macht. Die Nachlässigkeit von Betreibern satellitenbasierter Fernsehübertragungssysteme ausnutzend schnitt Brian Springer über längere Zeit die unverschlüsselten Roh-Datenströme von Fernsehprogrammen mit und stellte die Ergebnisse in dieser Dokumentation zusammen. Politiker im Gespräch mit TV-Moderatoren, bevor sie in die Live-Sendung geschaltet werden, Politiker bei der Aufnahme von Wahlwerbespots und auf Veranstaltungen: interessante O-Töne, die die Verdrehung von Wortsinn, Aussagen und Argumentationen perfekt dokumentieren.
(Zitat: CCC)

Dokumentation, USA 1995, 57 Minuten, Englisch [via]

George Bush sr.

  • Download beim CCC-Chaosradio (H.264, iPod-kompatibel, 252 MB)
  • Download per eMule (DivX, 335 MB) über Tools -> "Download durch ed2k-Links" -> Folgendes Copy&Pasten:
    ed2k://|file|Spin.avi|351057892|4ADED2BE6D9AFE561E523B07B437B37C|/
  • Stream bei Google Video


 

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kommentieren February 12th, 2007

Titanic-Relaunch

Die Website der Titanic sieht jetzt aus wie jedes zweite CMS und verfügt nun auch über einen RSS-Feed unter folgender Adresse:

http://www.titanic-magazin.de/ich.war.bei.der.waffen.rss


 

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1 Kommentar October 5th, 2006

Die mutigen Medien

Die Perlentaucher Feuilleton-Presseschau fasst heute die Berichterstattung über die Idomeneo-Absetzung in Berlin zusammen.
Der RSS-Teaser beginnt mit den Worten, die mir schon jetzt den Tag gerettet haben:

Idomeneo je oh je! Die Blätter sind voll und noch mutiger als damals, als sie die Mohammed-Karikaturen lieber nicht publizierten.


 

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kommentieren September 27th, 2006

Ein kleiner Exkurs in die lustige Welt der medialen Skandalisierung

Ein-Euro-Job Skandal war nur eine TV-Sei­fen­bla­se
Rhein-Lahn-Kreis - Gleich dreimal sendete SAT.1 eine Repor­tage über eine Hartz-IV-Empfän­gerin aus dem Rhein-Lahn-Kreis und ihre schlech­ten Erfah­run­gen mit dem Arbeitsamt. Jetzt stellte sich heraus: Um die Geschichte zum Skandal auf­zubla­sen, haben die Fern­seh­macher tief in die Trick­kiste gegrif­fen.

Nichts ist wie es scheint! Das lehrt die Lektüre über eine arme Hartz4-Empfängerin, die böse Arbeitsagentur und die investigativen Methoden privater Fernsehsender aus der gestrigen Rhein-Zeitung (ich befürchte: nicht sehr lange online).

Das kann uns alte Hasen natürlich nicht überraschen; mich hat auch eher erstaunt, wie’s um die Trennung von Meldung und Meinung im deutschen Lokal-/Regionaljournalismus bestellt ist…:

haben die Fern­seh­macher tief in die Trick­kiste gegrif­fen

…kom­men­tiert Jutta Klöck­ner, Pres­sespre­che­rin der Agentur für Arbeit aus Mon­tabaur das Mach­werk.

Den nega­tiven Gesamtein­druck ver­stärkt auch noch die Tat­sache,…


 

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kommentieren September 23rd, 2006

Heavy Metal in der FAS

Endlich online!
Ein wirklich grandioser Artikel über die neuen Platten von Slayer und Motörhead. Auch für die ruhigeren Herrschaften: unbedingt lesen!

Die Gitarrensoli klingen, als ob jemand mit Salzsäure gurgelt, das Schlagzeug läßt jeden Verbrennungsmotor hinter sich, und die Perfektion und Sauberkeit, mit der da trotz alledem gespielt wird, ist am Ende noch viel beängstigender als alle Blutrünstigkeiten in den Texten zusammen.

Der Artikel war übrigens Aufmacher des Feuilletons der FAS am vergangenen Sonntag und ist von Peter Richter und nicht von Dietmar Dath, der sowas ja auch äußerst gut kann.


 

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kommentieren August 2nd, 2006

Ich will auch so eine Urlaubsvertretung!

Stefan Niggemeier, üblicherweise Bildblogger und "Old School Media"-Journalist, macht Urlaubsvertretung für ix bei wirres.net. Sehr lesenswert.

Und wenn ich schon dabei bin: Niggemeier hat am Sonntag in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung den wohl schönsten Nachruf auf Elisabeth Volkmann geschrieben, den es auch auf seiner Website gibt:

Volkmann gab Marge Simpson in Deutschland eine Seele, und daß ihr das gelang, obwohl sie dafür in einem dunklen Studio mehrere hundert kleinste Szenenschnipsel an einem Tag aufnehmen mußte, macht es noch erstaunlicher. Pro Sieben zeigte gestern eine Folge der „Simpsons“, in der Marge fast nicht vorkam. Der Gedanke, zur Ehre von Elisabeth Volkmann einfach die selbstironische Folge zu zeigen, in der Marge gegen die Gewalt im Fernsehen kämpft, oder die wunderbar romantische Geschichte, wie sie beinahe dem Charme eines französischen Verehrers erliegt, dieser Gedanke ist bei Pro Sieben natürlich niemandem gekommen.


 

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2 Kommentare August 2nd, 2006

Wir haben bezahlt!

Schlechte Ware, keine Kohle!
Da können wir uns sicher anschliessen. Klasse Aktion von gulli


 

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4 Kommentare July 26th, 2006

Robert Gernhardt ist tot

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Robert Gernhardt ist am 30.Juni 2006 in F/M seinem Krebsleiden erlegen. Hier gibt es Nachrufe dieses begnadeten Künstlers, Autors, Komikers:
Tagesschau
heute-Sendung
FAZ
Süddeutsche
Spiegel-online
Netzzeitung

Die Welt des Humors ist um ein weiteres Kapitel ärmer geworden. 4 innerhalb von 2 Jahren; alle an Krebs. :-(


 

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1 Kommentar July 2nd, 2006

Wikipedia & Wissenschaft

Tim Bartel bespricht auf seinem Diplomarbeit-begleitendem Weblog Wikipedistik die Thesen des amerikanischen Historikers Roy Rosenzweig zur Wikipedia.

Zur Lektüre des kompletten Rosenzweig-Artikels blieb mir bisher noch keine Zeit, aber wenn ich Tims Zusammenfassung richtig verstehe, lassen sich Rosenzweigs Thesen der Wikipedia für die Wissenschaft wie folgt komprimieren:

  • Die Wikipedia muss dem unbedarften, ungeübten Leser stärker als bisher verdeutlichen: "Das, was Du hier liest, ist ein temporärer Zustand!"

Hypertext im Jahre 2006 bedeutet nicht, einige Links zu weiterführenden Artikeln zu verstreuen. Hypertext bedeutet auch: Kommentare der Nutzer, Trackbacks und eben auch Veränderungen im Text.
Wir kennen dies aus Weblogs: Oftmals findet sich der entscheidende "Text" nicht in dem, was der Autor niedergeschrieben hat, sondern in den Kommentaren (und wird ggf. vom Autor ergänzt).
Der gemeine Internetuser hat in den letzten zehn Jahren gelernt, Hyperlinks als Bestandteil eines Textes zu sehen. Die von mit formulierte Neudefinition von Hypertext ist meines Erachtens aber noch nicht in den Köpfen des "gemeinen" Internetusers angekommen.
Gerade diese Internetuser (und man glaube mir: Das ist die Mehrheit!) sind diejenigen, die dem Prinzip Wiki(pedia) noch immer leicht verstört gegenüber stehen ("Wie? Da kann jeder drinrumschreiben??").
Vielleicht reichen dafür die "Bearbeiten" und "Diskussion"-Reiter über dem eigentlichen Eintrag nicht aus. Vielleicht muss die Wikipedia deutlicher und selbstbewusster darstellen: "Was Du hier liest wird und wurde jederzeit verändert!"

Dies führt natürlich zur zweiten von Tim zitierten These Rosenzweigs (die Sache mit den Bewertungen übergehe ich jetzt mal; so etwas wird meines Erachtens überbewertet!):

  • Die Zulässigkeit der wissenschaftlichen Zitation der Wikipedia.

Je nach Fachbereich werden sich die meisten Studierenden an Handouts* erinnern, die oftmals gespickt sind mit Links zur Wikipedia. Die Links führen meist direkt zum Lemma, was meines Erachtens für einen wissenschaftlichen Literaturhinweis unzureichend ist.
Korrekter wäre der Link, der zur gerade aktuellen Version des Artikels führt, wie er sich - recht gut versteckt - unter dem Reiter Version/Autoren befindet.
Auch das weiß kaum ein Student unbedarfter Nutzer der Wikipedia, weshalb auch dies auf der Hauptseite des Eintrags offensiver kommuniziert bzw. dargestellt gehört.

*für die Nicht-Akademiker: Das sind die Thesenpapiere, die jeder Referent für ein Referat an seine Mitkommilitonen austeilt


 

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2 Kommentare June 24th, 2006

Die ist kein Eintrag zur Fussball-WM. Ich schwörs.

Weil mich der Betreiber des EK-Netzwerks sonst persönlich teeren, federn und aus der Stadt jagen würde.

Aber was der Popkulturjunkie da gefunden hat, ist einfach der Hammer: Der kicker hat sämtliche WM-Sonderhefte seit 1970 kostenlos online gestellt!

Und in seinen Kommentare wird dies schon angemerkt: Das Genialste an alten Zeitschriften ist immer die Werbung.


 

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kommentieren June 23rd, 2006

Brot und Spiele

Wie im Fußball-Fahnenrausch klammheimlich der Sozialstaat abgeschafft wird.

HR2 - Der Tag von vorgestern (Bitte jeden Tag hören!):

Es wird gerangelt und gerungen, um bisschen Gerechtigkeit im Lande. Aber hinter der Debatte um die Gesundheitsreform, Hartz IV, Familiensplitting und Studiengebühren steckt die Aufkündigung des Solidarprinzips. Doch keiner merkt es, denn zur Zeit wird Fußball gespielt und die Große Koalition macht, was sie will.

Schwarz-Rot-Reich - Wie im Schatten der WM der Sozialstaat demontiert wird (11 MB)


 

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kommentieren June 23rd, 2006

Chaosradio: Fernsehen 2.0

Am kommenden Mittwoch von 22 - 1 Uhr gibts auf Radio Fritz (und als Stream - ein paar Tage später als Podcast) eine neue Folge Choasradio. Diesmal zum Thema Fernsehen 2.0 (Wer hat da gelacht???).

Zu Gast ist Markus Beckedahl von netzpolitik.org.

Der offizielle Ankündigungstext:

Der Streit um die Übertragungsrechte für die Bundesliga und die zunehmende Internet-Nutzung hat den Fernsehmarkt in Deutschland kräftig aufgewirbelt. Komplizierte Medienregulierung und die trägen Fernsehzuschauer haben jahrelang für einen unbeweglichen Status Quo gesorgt.

Den alteingesessenen Sendern bläst nun ein kräftiger Gegenwind ins Gesicht: Das Internet ist eine ernsthafte Konkurrenz für den Medienkonsum geworden, Festplattenrekorder durchkreuzen das Konzept der Werbepause und neue Geschäftsmodelle entstehen.

Welche Rolle spielen Fernsehsender in der Zukunft? Brauchen wir überhaupt noch das klassische Fernsehen? Und wie wird es finanziert werden?

Chaosradio beleuchtet die aktuellen Entwicklungen im Fernsehmarkt von technischer Seite (IPTV, “Handy-TV”, Verschlüsselung, … ) und möchte mit euch diskutieren, wie ihr in Zukunft fernsehen wollt.

Nachtrag: chaosradio_113.mp3



 

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kommentieren May 29th, 2006

2014: Wie alles endete

Ehrensenfpic 2014 german reloaded: Wie soll man das nennen?
Eine adaptierte Version von Epic 2014 für den deutschen Markt? Eine Parodie auf Epic 2014?

Auf jeden Fall eine sehr unterhaltsame brüllend komische (Danke für: "Spiegel TV Schwertransporte") Variante der deutschen Internet-Zukunft, wenn Ehrensenf SpOn kauft und Toni Mahoni per Direktwahl zum deutschen Bundeskanzler gewählt wird.
Kentnisse der aktuellen Blogosphären-Geschehnisse fördern das Humorverständnis.

Nachtrag:
Aus unbekannten Gründen, versemmelt die YouTube-Direkteinbettung das komplette Layout.
Deshalb bitte manuell…:

hier lang


 

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kommentieren May 20th, 2006

Walter Boehlich: Ein Nachruf

Am 6. April starb einer der letzten ganz großen Intellektuellen Deutschlands: Walter Boehlich
Einen großen In memoriam-Text hat der große Hans Zippert (in der Titanic) geschrieben:

Sie Schwein
Walter Boehlichs Kolumne hatte einen legendären Ruf. Dabei waren seine Texte überhaupt nicht lustig.
Aber genau das war der Witz.
Von allen Mitarbeitern dieser Zeitschrift war Walter Boehlich die mit Abstand schillerndste, mysteriöseste und gleichzeitig ehrfurchtgebietendste Persönlichkeit. Er prägte das Erscheinungsbild des Blattes in entscheidender Weise. Schon 1979, in der ersten Ausgabe von TITANIC, wurde die ruhmreiche Mittelachse Boehlich-Waechter etabliert. Links, meist auf Seite 20, fing »der Boehlich« an, mit knallharten Themen wie »Der Einfluß der Gewerkschaften auf Samuel Beckett«, dann folgten F. K. Waechters »Stilles Blatt« nebst »Rückseite«, die den Leser unvermittelt in ein verstörendes Humoruniversum stürzen ließen, und es endete dann mit dem eisenharten Aufprall auf der zweiten Boehlich-Seite mit mehr Informationen zum gleichen Thema und einer Schlußthese wie »Hätte ›Warten auf Godot‹ mit einem Betriebsrat eine andere Wendung genommen?«. Das war es, was die frühe TITANIC im Innersten zusammenhielt. Boehlich/Waechter/Waechter/Boehlich, eine Seitenabfolge wie ein Naturgesetz.
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kommentieren May 16th, 2006

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