Einträge unter 'Netzkultur'

arte Video on Demand?

Auf der französischen Webseite von Arte gibt es einen Dienst "artevod", also Video on Demand, download von Beiträgen, aber wohl offensichtlich gegen Geld, zu den bisher angebotenen Files gibt es immer Europreise.




Bin ja mal gespannt wann und ob es das dann auch auf Deutsch geben wird. Wie die Qualität ist kann man hier sehen.
 

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4 Kommentare March 13th, 2006

Forenbetreiber in Bedrängniss

Wir hatten hier vor ein paar Tagen einen Artikel, der eine Abmahnwelle gegen Forenbetreiber angekündigt hat. Mittlerweile melden sich die ersten Opfer dieser Abmahnwelle und es wird Hilfe benötigt rechtlich dagegen vorzugehen und eine Rechtssicherheit zu erstreiten, von der Forenbetreiber und Nutzer am Ende alle etwas haben.
Am 27.02.06 erhielt Martin Geuß als Betreiber des Internet-Forums unter www.supernature-forum.de eine Abmahnung wegen angeblich rechtsverletzender Äußerungen in Forenbeiträgen. Die betroffene Firma sah sich darin zu Unrecht diffamiert und verleumdet. Kernpunkt der Abmahnung sind aber nicht die Beiträge selbst: Der abmahnende Anwalt beruft sich auf ein Urteil vom Dezember 2005, in dem der Heise-Verlag verurteilt wurde, auch ohne Kenntnis für Beiträge in seinem Forum zu haften.
Hier das Anschreiben von Martin (Supernature):
Ich will mal versuchen, alle wichtigen Infos zusammenzufassen.

Wieviel Geld wird benötigt?
Für eine Klage in der ersten Instanz fallen Kosten von knapp 8.000 € an - bei einer Berufung in zweiter Instanz dann ca. 10.000 €. Wir reden also im schlimmsten Fall über einen Finanzbedarf von etwa 18.000 €. Diese Kosten könnten selbst bei einer erfolgreichen Klage anfallen, denn die Kosten gehen nicht automatisch zu Lasten des Beklagten, das entscheidet der Richter.

Was ist, wenn die Gelder nicht benötigt werden/übrig bleiben?
Sollten Spendengelder übrig bleiben, so werden diese zweckgebunden für ähnliche Fälle eingesetzt, um anderen Betroffenen, die ungerechtfertigt abgemahnt wurden, rechtlichen Beistand zu ermöglichen. Eine Rückzahlung wäre organisatorisch gar nicht machbar. Wir verbürgen uns aber dafür, dass nicht ein einziger Cent "versackt" - auf das Spendenkonto haben wir ohnehin keinen direkten Zugriff, dieses verwaltet der Treuhänder.

Wer ist dieser Treuhänder?
Dies wird Rechtsanwalt Dr. Martin Bahr aus Hamburg sein, der uns in diesem Fall auch vor Gericht vertritt.

Alle Infos, die Bankverbindung und eine Textvorlage, die Du zur Bekanntmachung in Deinem Forum verwenden kannst, findest Du dann unter einem dieser Links:
http://www.supernature-forum.de/vbb/showthread.php?t=55167 http://www.supernature-forum.de/abmahnung.html http://www.supernature-forum.de/spendenaktion/index.php <- Kontodaten nun online!
aktueller Spendenstand: 8.081,48 €
letzte Aktualisierung: 19.03.06, 07:43 Uhr
 

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10 Kommentare March 12th, 2006

Killerspiele

Demnächst finden wieder einige Landtagswahlen statt. Da wird zum wiederholten Male die "Killerspiele"-Debatte losgetreten.

Da empfehle ich doch eher den Besuch der internationalen Konferenz " Clash of Realities. Computerspiele und soziale Wirklichkeit." vom 22. - 24.03. in Köln, veranstaltet von der FH Köln und Electronic Arts.
Der Eintritt ist kostenlos.

[via netzpolitik.org]

Ebenfalls empfehlenswert: Das ausgiebige Online-Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema Computerspiele.


 

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kommentieren March 10th, 2006

OpenSource Jahrbuch 2006

Der Lehrstuhl "Informatik und Gesellschaft" mit der Arbeitsgruppe um Prof. Bernd Lutterbeck an der TU Berlin hat gerade das OpenSource Jahrbuch 2006 veröffentlicht.
Der Untertitel des Bandes ist "Zwischen Softwareentwicklung und Gesellschaftsmodell" und enthält auch ein Gespräch mit Joseph Weizenbaum.

In der nunmehr dritten Ausgabe des Open Source Jahrbuchs widmen sich neben hochkarätigen Wissenschaftlern wie Lawrence Lessig und Eben Moglen auch Praktiker und Entscheidungsträger aus der Industrie den Potenzialen und Einsatzgebieten von Open Source. So beschreibt etwa Microsoft seine Strategie bezüglich Open Source und Wilhelm Hoegner, Leiter der Hauptabteilung Informationstechnologie der Stadt München, über die Erfahrungen der Stadt München bei seiner Linux-Migration (LiMux).

Aus der Pressemitteilung (pdf)



Es gibt (noch) einen kostenlosen Download (pdf) des Bandes, der gebunden im Buchhandel mit EUR 19,90.- (ab 01.04. EUR 24,80.-) zu Buche schlägt.

Auch einzelne Artikel stehen auf der Seite zum Download bereit (hier auch das komplette Inhaltsverzeichnis!)

Die Autoren, die ausdrücklich der kommerziellen Nutzung zugestimmt haben, sind in einer sog. Light-Version (pdf) vereint.



Gastbeitrag von ciccone

 

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kommentieren March 7th, 2006

“Podcasting ist Quatsch”

…polemisiert Maximilian Schönherr beim Deutschlandfunk mit so manchem Fünkchen Wahrheit.

Wer jetzt die tausendste Generalabrechnung des voreingenommenen Old School Media - Journalisten mit dem neuen Graswurzeljournalismus erwartet, wird enttäuscht: Schönherr regt sich - völlig zu Recht - über etwas ganz anderes auf:
Der iPod ist ein teurer mp3-Player von Apple. Dafür brauchen wir keine Werbung zu machen, Apple macht das schon alleine. Auch wenn der iPod teuer ist, ist er nicht zu teuer, denn erstens hat es nun mal seinen Preis, ein Gerät herzustellen, was allen, und zwar ausnahmslos allen Konkurrenten heimleuchtet.

Und zweitens steckt in dem Preis für das Gerät ein Solidaritätszuschlag für Apple drin, einer Firma, die immer gute Ideen, aber nie so richtig viel Geld hatte. Hätte Microsoft den iPod entwickelt, sähe er katastrophal aus, und dafür einen Solidaritätszuschlag auszugeben, wäre Selbstverstümmelung.

Podcasting ist keine Erfindung von Apple, sondern die eines iPod-Fans. Dabei braucht man nicht einmal einen iPod dazu, geschweige denn einen Apple-Computer: Jede noch so popelige DSL-Windows-Schleuder kann podcasten, und jeder noch so elende mp3-Player kann Podcasts abspielen. Podcasts sind einfach Audiodateien, die öffentlich auf Servern herumliegen, nur dass sie nicht "Audio" heißen, oder "Ton" oder "Originalton" oder "Sendemitschnitt", sondern "Podcasts" - Herden-Werfer.
Vom Deutschlandfunk darf so etwas kommen, schliesslich bietet der DLF ein absolut vorbildliches Podcast-Angebot  Archiv an Sendungen der letzten Tage, die sich kostenlos herunterladen und auch abonnieren lassen. Abzuspielen auch ohne Unterstützung der Firma Apple.

Wie die Faust aufs Auge passt dazu die Aussage von Napster-Chef Chris Gorog, über den fehlenden Erfolg, des kommerziellen Musik-Portals:

Napster-Chef Chris Gorog schiebt die Schuld für den fehlenden Erfolg seines Angebots Microsoft und den Herstellern von iPod-Konkurrenzprodukten in die Schuhe. In den nächsten ein, zwei Jahren werde der Online-Musikmarkt jedoch komplett umgekrempelt, so Gorog.

Gorog nutzte eine Branchenkonferenz in New York, um sich über Probleme mit Microsofts Windows Media-Audioformat zu beschweren. Pressevertreter zitierten Gorog mit den Worten, die Zusammenarbeit mit Partnern wie Microsoft sei in den vergangenen Monaten "nicht eben herausragend" gewesen. Technische Schwierigkeiten gebe es nicht nur mit Windows Media, sondern auch mit den MP3-Playern, die das Format unterstützen sollen.



[Janko Röttgers bei netzwelt.de]



Auf der einen Seite regt sich jeder über die Monopolstellung von Microsoft auf, auf der anderen Seite wird Firmen wie Apple in die Hände gespielt.
Mein völlig uncooler Zen Touch von Creative kann mit der Encyclopodia wenig anfangen…

Nachtrag:
YEEEESSSS!!!!
 

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kommentieren March 6th, 2006

Mehr als Epic 2015 - Gesellschaft im Wandel



»Epic 2015« ist weder ein Epos noch eine Utopie, Epic ist ein Weiterdenken, ein Zusammenzählen, ein vorauseilendes Resümée sozusagen. Niemand wird anzweifeln, dass das, was wir da sehen, nicht einfach nahe liegt.

Doch im Gegensatz zu Zukunftsvisionen à la »1984« (George Orwell) oder »Wargames«, »iRobot« oder »Matrix« fehlt die innere Ablehnung, es fehlt das Widerstreben, dass es so nie kommen darf. In seiner nüchternen Dokumentation zeigt Epic kein Schreckensszenario, so dass auch kein Erwachen ausgelöst wird - und werden soll. Es ist ganz einfach: so wird die Zukunft aussehen, eher noch ein bisschen extremer. Und niemand wird es aufhalten, niemand will es aufhalten - im Gegenteil: Die Dynamik wird zunehmen, und die Energie, die freigesetzt wird, wird alle Zweifel hinwegwischen.
weiterlesen

Epic 2015 deutsch

 

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2 Kommentare March 1st, 2006

die Medienrevolution

Ich sehe die große Gefahr, dass wir auf eine Gesellschaft zusteuern, die das Recht, einen Computer zu besitzen, nicht mehr akzeptiert, sondern uns nur noch das Recht zubilligt, bestimmte Rechnerleistungen zu nutzen, über die jemand anders entscheidet.
Whitfield Diffie in Technology Review 04/2005
 

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kommentieren March 1st, 2006

USA warnt vor Attacke auf geistiges Eigentum

Sollten Informationen frei sein? Besonders für Menschen die sich sonst keinen Zugang leisten könnten?

Dient ein stärkerer Schutz des geistigen Eigentums der wirtschaftlichen Entwicklung auch in den Ländern des Südens oder richtet er dort mehr Schaden durch die zunehmende Privatisierung von Wissen an?

weiterlesen bei heise.de


 

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kommentieren February 26th, 2006

Er kratzt und beißt und will nicht still sein

Er kratzt und beißt und will nicht still sein

(kommentare bitte dort hinterlassen)
 

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kommentieren February 26th, 2006

Chaosradio 110 nun online

Hier der Link zu einem mp3 für alle die die Chaosradio-Sendung nicht live hören konnten. Die Links auf der Webseite wurden auch aktualisiert und ich finde es lohnt sich und das Thema ist auch wichtig.
Der Verlust an Freiheit und Privatsphäre durch die Terrorgesetzgebung und Überwachungswahnsinn in den letzten Jahren wird zunehmend spürbar. Die Politik dreht frei und setzt zunehmend auf Verbote, Repression, Einschränkung von Meinungs- und Bewegungsfreiheit. Und dies weltweit.
Chaosradio
 

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kommentieren February 25th, 2006

Die Selbstverliebtheit der Blogger

Thomas Leif über die Selbstverliebtheit der Blogger, die Bequemlichkeitsfalle bei der Recherche und die Bedeutung von Qualitätsjournalismus

Herr Leif, als Blogger kann endlich jeder selbst Journalist sein und publizieren, was er für wichtig hält. Sind die Blogger nicht eigentlich echte Graswurzel-Journalisten, die mit dem Standesdünkel der Medienzunft aufräumen?

Thomas Leif: Nicht jeder Blogger ist Journalist. Den meisten Bloggern fehlt jegliches journalistisches Handwerkszeug. Professionelle Journalisten selektieren verschiedene Quellen und analysieren diese anhand von Fachwissen. Sie versuchen, sich bei der Recherche ein möglichst objektives Bild eines Sachverhalts zu verschaffen, das unbeeinflusst ist von ihren eigenen sozialen Kontexten und Ansichten. Alle beteiligten Parteien anzuhören, ist unter anderem ein entscheidendes Charakteristikum von professionellem Journalismus. Daran muss man Weblogs messen. Sie sind eben in erster Linie private Online-Tagebücher.

Der Blogger stellt seine eigene Person in den Vordergrund. Es handelt sich oft um selbstverliebte Egozentriker, die ihren Mitteilungsdrang befriedigen wollen. Das ist legitim, aber keine journalistische Haltung.“

weiterlesen bei WebWatching
 

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2 Kommentare February 24th, 2006

1000 Horror-Magazine Covers

eine Riesenauswahl an eingescannten alten Comic-Magazin-Covern und alten Horror und Sci-Fi Movies
z.B FANGORIA, Vampirella etc.
1000 Horror-Magazine Covers
 

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kommentieren February 24th, 2006

Heute abend Chaosradio: CR110 - Fighting The War

Heute abend wird sich in der 110. Ausgabe des Chaosradio alles um das Thema “Fighting The War” drehen. Ausgangspunkt der Diskussion ist anscheinend der Vortrag “We Lost The War” vom 22C3 und auch Frank Rieger
Der Verlust an Freiheit und Privatsphäre durch die Terrorgesetzgebung und Überwachungswahnsinn in den letzten Jahren wird zunehmend spürbar. Die Politik dreht frei und setzt zunehmend auf Verbote, Repression, Einschränkung von Meinungs- und Bewegungsfreiheit. Und dies weltweit.

Als die Hacker in den 80er Jahren begannen, ihre Ideale zu verfolgen, sahen sie sich selbst als Kräfte, die diesem schon damals absehbaren Trend entgegenstanden. Heute scheint der Kampf verloren. Oder wurde nur eine Schlacht nicht gewonnen und die Zukunft sieht nicht so bedrohlich aus, wie es scheint. Chaosradio 110 wird dieses Thema breiträumig diskutieren.
Eine Mitmachseite in der Wikipedia gibt es auch schon.

(neben Pavel Mayer, Peter Glaser, Tim Pritlove und Holger Klein) wird mit im Studio sein.

(via Lunatic Fringe)
 

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kommentieren February 22nd, 2006

die Musikindustrie will mehr …

Die Content-Mafia versucht  weiter ihr Revier abzustecken:
In einer Stellungnahme zur anstehenden Reform des Urheberrechtsgesetzes fordern die Deutsche Landesgruppe der IFPI und der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft am Dienstag die Abschaffung des Sendeprivilegs für Internetradios. Das käme einem Sendeverbot für die meisten unabhängigen Internetradiostationen gleich.
gefunden bei laut.de
Die deutschen Phonoverbände sehen weiterhin Nachbesserungsbedarf am so genannten zweiten Korb der Urheberrechtsnovelle. Der Forderungskatalog umfasst u.a. eine Begrenzung der Privatkopie und ein Verbot intelligenter Mitschnittsoftware. Kritik gibt es aber auch am Sendeprivileg und der Bagatellklausel.
weiterlesen bei musikwoche.de

und auch heise.de hat eine Zusammenfassung
 

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kommentieren February 21st, 2006

Web2.0 - und seine Vordenker

Holger, der Kampf geht weiter!
Don Alphonso philosophiert in "Blogs!" über die Vordenker von Web 2.0.
 

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2 Kommentare February 17th, 2006

Undercover

"Undercover" ist die Geschichte eines Undercover-Agenten, der mehrere deutsche Szenecrews infiltrierte und mit dessen Hilfe die GVU einige Busts durchführen konnte. Zu wenige, so Dierks’ Kernaussage: durch das ganze Buch zieht sich die Klage, massenhaft Informationen und Beweise gesammelt zu haben, welche nur zum Teil verwertet wurden und auch nur Teile der infiltrierten Szenen getroffen hätten. In fxp-Crews, unter Donkey- und Torrentseitenbetreibern, Releasern und im Umfeld von im tief grauen Bereich operierenden Firmen war Dierks aktiv, sammelte Informationen, uppte Daten, mietete Server an und erstattete der GVU Bericht - welche oft genug aus verschiedensten Gründen den Fällen nicht oder Dierks’ Ansicht nach unzureichend nachging.


Das seriöse Online-Magazin für unseriöse Inhalte ;) rezensiert:

Oliver Dierks (Nickname: "Prophi")
"Undercover" Monsenstein und Vannerdat 2005
Paperback, 447 Seiten, 20,80 Euro
Webseite: www.undercover.6x.to

Undercover. Ein verdeckter Ermittler enthüllt Aktionen und Methoden seiner Arbeit für die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU)


@tunix: Die amazon-Daten aus dem Suchplugin müssen zwar noch immer manuell rüberkopiert werden, aber die ASIN ist jetzt da! *daumenhoch*


 

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1 Kommentar February 16th, 2006

Eselkult relevante Filme im Internet-Archiv

Ich bin grad im Internet-Achive am stöbern und hab ein paar Filme gefunden die hierherpassen:
M - Eine Stadt sucht einen Mörder (1931) Fritz Lang
Das Kabinett des Doktor Caligari (1910/20)
The Golem - Der Golem, wie er in die Welt kam (1920)


M - Eine Stadt sucht einen Mörder (1931) Fritz Lang




Im Internet-Archiv gibt es Fritz Langs "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" von 1931 unter der Creative Commons Lizens. Man kann ihn in diversen Formaten (bis 3,8 GB mpg2) frei herunterladen.
Ein Kindermörder (Peter Lorre) ängstigt die Bevölkerung einer Großstadt, narrt die Polizei und versetzt die Unterwelt in Aufregung, denn die ständigen Razzien und Kontrollen halten die Kriminellen von ihrer „Arbeit“ ab. Unter Führung des Schränkers (Gustaf Gründgens) und mit Hilfe der Bettler gelingt es ihnen schließlich, den Mörder zu fangen. Aber auch Kriminalkommissar Karl Lohmann (Otto Wernicke) ist dem Mörder auf der Spur, in letzter Minute kann er verhindern, dass er von einem makabren Unterwelttribunal gelyncht wird.

„Immer muß ich durch Straßen gehen und immer spür ich, es ist einer hinter mir her. Das bin ich selber! Manchmal ist mir, als ob ich selbst hinter mir herliefe! Aber ich kann nicht! Kann mir nicht entkommen!“ Mit diesem Monolog in der bedeutungsvollen Schlussszene des Films, als der Kindermörder vor einem Unterwelttribunal seine zwiegespaltene Persönlichkeit beschreibt, wurde Peter Lorre weltberühmt. Eindrucksvoll ist auch das Entsetzen in seinen Augen, als er das M bemerkt, mit dem die Bettler ihn gekennzeichnet haben. Damit ist er gebrandmarkt.
aus wikipedia
This film is nothing less than a masterpiece. It is a highly structured and stylized film about a serial killer. It created the serial kill genre, which includes such entries as Psycho and Silence of the Lambs.
Der Film ist in deutsch mit englischen Untertiteln.
M - Eine Stadt sucht einen Mörder (1931) Fritz Lang


Das Kabinett des Doktor Caligari


Auch im Internet-Archiv gefunden: Das Kabinett des Doktor Caligari, Stummfilm von 1919/20:
Der Film erzählt die Geschichte des Dr. Caligari (Werner Krauß), der auf dem Jahrmarkt ein somnambules Medium namens Cesare (Conrad Veidt) ausstellt und hellsehen lässt. Zwei Freunde besuchen gemeinsam die Vorstellung und einer von ihnen wird in der darauffolgenden Nacht ermordet, nachdem ihm Cesare zuvor den Tod prophezeite. Caligari stellt sich als Wahnsinniger heraus, der Cesare als Mordinstrument benutzt. Am Ende schlägt der Film jedoch einen Haken (der von Drehbuchautor Carl Mayer nicht vorgesehen war): Die ganze Handlung ist nur eine Wahnvorstellung eines Insassen einer Irrenanstalt, Caligari der Direktor dieser Anstalt - nun allerdings wissend, wie er den tatsächlich Wahnsinningen heilen kann.
aus wikipedia
Das Kabinett des Doktor Caligari

und zuguterletzt:
Der Golem (1920) (imdb)
The Golem (Der Golem, wie er in die Welt kam)
This second version of the golem legend is set in 16th century Prague, the era in which Rabbi Loew has created the giant golem from clay in order to save the Jews from persecution by the despot Rudolf II. Loew’s assistant, Famulus, has different plans, however, as he takes control of the golem and orders it to perform criminal acts, among which is the kidnapping of Miriam, the Rabbi’s daughter.
Rebelling against the sordid tasks set for him, the golem goes on a murderous rampage..
The Golem (1920)

Wer dort noch relevante Inhalte ausmacht, kann die hier ruhig melden!
 

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4 Kommentare February 15th, 2006

Star Wreck - In The Pirkinning (OmdU) XVID

Gerade auf arte Tracks gesehen: Star Wreck, die finnische Antwort auf Star Trek. Der Film ist kostenlos im Netz downloadbar und hat seperate, deutsche Fansubs (inoffizielle Untertitel).

Obwohl die Lowbudget-Produktion im Wohnzimmer gedreht wurde (7 Jahre Drehzeit) sind die Special Effekte auf einem hohen Level.

Der Film ist unter der Creative Commons Lizenz im Netz und wurde vier Millionen mal heruntergeladen.
 

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2 Kommentare February 15th, 2006

Machtdose: Best of Netlabels

Best of NetlabelsHeute mal wieder etwas aus der Sparte Netzkultur

Die traditionelle Musikindustrie mit ihren überteuerten UnCDs hat bei vielen schon lange abgedankt.

Netzlabel haben sich als Online-Alternative zu den klassischen Vertriebsstrukturen des Musikgeschäfts etabliert. Sie verbinden kostenlose MP3s mit einer gezielten qualitativen Auswahl.


Der Begriff Netzlabel verrät dabei schon viel über die Intention ihrer Macher: An Stelle von Masse setzen sie auf Qualität und Auswahl. Meist vereint ein Label Musiker einer bestimmten Stilrichtung. So wie Motown, Sub Pop oder Kompakt im Plattenladen als Leitfaden für einen bestimmten Sound genutzt werden können, verstehen sich Netzlabel als Online-Konzentrationspunkt für ihre jeweilige Nische.

Viele Netzlabel betreiben dazu eine ganz klassische Talentsuche. Wie bei traditionellen Plattenfirmen hört man sich durch Demos und verwirft, was nicht den eigenen Stil- und Qualitätsansprüchen genügt. Im Gegensatz zu klassischen Plattenfirmen wird die Musik jedoch fast ausnahmslos kostenlos zum Download angeboten. Ihr Geld verdienen die Online-Musiker über DJ-Sets und Live-Auftritte.

Die ersten Netzlabel mit kostenlosen MP3-Downloads entstanden bereits gegen Ende der Neunziger Jahre. Mittlerweile ist daraus eine nahezu unüberschaubare Szene mit hunderten von Websites geworden. Allein das Internet Archive listet derzeit mehr als 250 Netzlabel. Dazu existieren zahlreiche Online-Magazine und Podcasts, die einen Einstieg in die Welt der Netzlabel erleichtern.  (Text von irights.info)

Machtdose ist ein Podcast-Blog, welches ich euch heute empfehlen möchte:

http://ronsens.de/machtdose/

Die Machtdose äußert sich auf vielen Kanälen mit einem Programm - der Liebe zum Underground, zum  Nicht-Konformen und dessen Begegnung mit der Alltagswelt.
Mehr kann man hier erfahren: http://ronsens.de/machtdose/

Dort findet ihr aktuell:
Best of Netlabels Podcast Feb 06 (47:30 Min, ca. 45 MB) Radio | mp3
oder Podcast direkt runderladen: Standard Podcast (MP3)
Playlist: New City 16 (retropublik) - Theme (0:48) [mp3]
Jamie Barnes (Sundays in Spring) - Paper Crane (4:49) [mp3]
The Banjo Consorsium (Seedsound) - Tuesday Craker (6:48) [mp3]
GranLab (Broque) - Memories (6:40) [mp3]
Mujuice (Fragment) - Monochrome (Piano Version) (7:51) [mp3]
Christian Bloch (Memento) - Ongoing 3 (5:43) [mp3]
Zucchini (Bump Foot) - Walking Around (6:32) [mp3]
Electrosound.RU)- Sig Tango (Tango Intelligent Dance Mix) (3:55) [mp3]
Vitaminsforyou (Observatory) - Six O’Clock Whispers (3:18) [mp3]
Freddy Musri (Tropic) - Transdimensional (6:16) [mp3]
Dennis DeSantis (Thinner / Epsilonlab)- Brink (5:26) [mp3]

Gesamtlänge: 58:09 [m3u-stream]
Unbedingt bookmarken oder den RSS-Feed abonieren, lohnt sich, massig Links und Infos …
 

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2 Kommentare February 14th, 2006

open Music Contest

Kurzer Hinweis auf den open Music Contest #2
Gesucht sind: Bands aller Stilrichtungen. Preis ist: Ein Auftritt vor 2000 Leuten und ein Titel auf dem Open Music Sampler, der als CD erscheint. Das besondere und zugleich die Bedingung für die Teilnahme ist, dass die eingereichten Stücke unter der CreativeCommons Lizenz stehen müssen.

Dieses Feature ermöglicht einerseits, dass es den Sampler samt Artwork for free zum Download gibt und andererseits die CC, wie auch die Band ein wenig mehr Verbreitung erfährt. Wenn ihr also eine Band kennt, oder Teil einer solchen seid, die ohne GEMA-Vertrag ist und Interesse an einem höheren Bekanntheitsgrad hat, dann lohnt sich ein Blick auf die zugehörige Website. Der Contest läuft noch bis zum 28. Februar 2006.
Ganz nebenbei ist der Sampler ziemlich hörbar … lohnt sich mal reinzuklicken.

Noch mehr gute, freie und unterschätze Musik habe ich hier entdeckt: vfibrecordings.com. Gefunden im Weblog von Creative Commons. Und wenn wir schon dabei sind: freeculture.org und bannedmusic.org lohnen genauso besucht zu werden.
 

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kommentieren February 12th, 2006

Ausstellung Pong Mythos

Ein Spiel und seine Geschichte - Eine Ausstellung des Computerspiele Museums im Förderverein für Jugend und Sozialarbeit e.V.

Eine Ausstellung über einen Ball, zwei Schläger, ein Spielfeld und unsere Situation in einer digitalen Welt …
Pong ist der Gründungsmythos der Computerspieleindustrie. Wie kein anderes Spiel steht Pong für den Beginn der mittlerweile über drei Jahrzehnte langen Geschichte der kommerziellen Computerspieleentwicklung.
 
Doch speist sich der Pong Mythos noch aus einer anderen Quelle. Denn das Aufkommen der digitalen Spiele markierte auch den Beginn für die Digitalisierung vieler Bereiche unseres gesellschaftlichen Lebens. Computerspiele waren die ersten Anwendungen, die auch ganz normale Menschen bemächtigten, mit Computertechnik umzugehen. In diesem Sinne kommt Pong über die Bedeutung für die Computerspielegeschichte hinaus eine weit größere Breitenwirkung zu. Der Erfolg von Pong steht – historisch konkret und im übertragenen Sinne – in direktem Zusammenhang mit der Entwicklung unserer digitalen Informationsgesellschaft.
Stuttgart, Württembergischer Kunstverein
www.wkv-stuttgart.de
11.02.2006 – 19.03.2006
Verlängert bis  30.4.2006

Leipzig, Games Convention
www.gc-germany.com
23.08.2006 – 27.08.2006

Bern, Kornhausforum
www.kornhausforum.ch
17.08.2007 – 16.09.2007
http://pong-mythos.net/
 

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1 Kommentar February 12th, 2006

Informationskrieg spielen mit Blogs

War in den USA Meinungsfreiheit nicht mal ganz gross geschrieben?
via netzpolitik.org: The Association Press berichtet über eine grosse Informationskrieg-Testaktion des US-Homeland Security Department, welche gestern durchgeführt wurde. In dem Test-Szenario konnte ein theoretischer Angriff von “Anti-Globalisierungs-Aktivisten”, “Underground-Hackern” und “Bloggern” zurückgeschlagen werden….
Mittlerweile sind Menschen die von ihr (Meinungsfreiheit) Gebrauch machen, potenzielle Staatsfeinde, gegen die ins Manöver gezogen werden muss …


Ich mach hier mal ein Update, weil ich das schon sehr beachtlich finde. Habe vor ein paar Jahren an einem Reader über Infowar mitgearbeitet zu dem wir folgende Teaser hatten:

"Da draußen tobt ein Krieg, alter Freund, ein Weltkrieg.
Und es geht nicht darum wer die meiste Munition hat,
es geht darum wer kontrolliert die Informationen,
was wir sehen und hören, wie wir arbeiten, was wir denken.
Es geht alles nur um die Information."

Die Welt wird nicht mehr von Waffen beherrscht,
nicht mehr von Geld und Erdöl,
sondern von kleinen Einsen und Nullen,
von Bits und Daten.
Nur von kleinen Elektronen.

Ich zitiere mal aus telepolis:
Gefährlich für Regierungen und Unternehmen könnten auch für sie nachteilige Gerüchte und Informationen werden, die im Internet zirkulieren. Daher sollten bei der Übung Mitarbeiter von Behörden und Unternehmen auf Desinformationskampagnen und Aufrufe von Bloggern reagieren. Interessant wäre schon allein gewesen, welche Szenarien und Reaktionen man sich hier ausgedacht hat. Jetzt kann man nur darauf warten, dass Einzelheiten möglicherweise in Blogs auftauchen.
Blogs im Internet gibt es Millionen. Viele kleine dezentrale Indymedias, kaum zu kontrollierender Wildwuchs. Graswurzeljournalismus. Wenn die U.S. Regierung (in dem Fall) solche Angst vor diesen Medien hat, kann man dreist auch den Umkehrschluss ziehen, dass die Mainstream-Medien nach deren Pfeife tanzen. Und grad in Kriegszeiten, finde ich persönlich, wird das überdeutlich.

Und da wir uns zur Zeit in einem permanenten Krieg gegen den Terror befinden, in dem alle die nicht auf der Seite "der Achse des Guten" stehen, automatisch Feinde sind, ist der Schritt gegen alles Kritische nur logisch und konsequent.  Genau dass, was die vielgepriessenen amerikanischen Werte ausmacht., das hoechste Gut das verteidigt werden sollte, ist eins der ersten Opfer: die Bürgerrechte und die Meinungsfreiheit.

Hier noch ein Linktip: Telepolis Infowar Spezial

Das Buch zum Thema: Telepolis: Krieg und Internet Auswege aus der Propaganda?



 

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1 Kommentar February 11th, 2006

Kamelopedia

KamelopediaSurf- & Bookmarktip: Parodieseite auf Wikipedia, und zwar Kamelopedia
Die Kamelopedia ist eine Parodie auf Wikipedia. So heißt es in der Kamelopedia über die Wikipedia: „Die Themenschwerpunkte sind Science-Fiction, Spiele, Esoterik, persönliche Eitelkeit und kleine Vereine“. Aus einem privaten Testwiki heraus entstanden, dient das ebenfalls auf der MediaWiki-Software basierende Lexikon der ganzen Wahrheit dem kreativen Ausgleich seiner und der Wikipedia-Autoren.
Zum Beispiel Artikel über: Digitalisierung, Netzwerk, CD, Copyright, Kopierschutz, HDTV, Breitfernsehen, Pinguin, BND, Kameltreibär, Droge, …
 

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kommentieren February 4th, 2006

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