Einträge unter 'P2P'

Deutschlandradio zum Urheberrecht Teil 2


Thema diesmal: die Bagatellklausel
Rock- und Popmusikerverband
arctic monkeys und das downloaden
CDU-Politiker Günter Krings zur Reform des Urheberrechts
Wie viel privates Kopieren will die Plattenindustrie erlauben?
Deutschlandradio zum Urheberrecht Teil 2 (hier Teil 1)
 

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kommentieren March 2nd, 2006

Wenn Terror nicht reicht, sollen nun Tauschbörsen herhalten

Twister (stop1984.com) im Gespräch mit Dr. Thilo Weichert , dem obersten Datenschützer Schleswig-Holsteins über die Gefahren und die eigentliche Intention hinter der Vorratsdatenspeicherung:
Terrorgefahr ist als Argument für die geplante Vorratsdatenspeicherung (VDS) offensichtlich nicht mehr ausreichend. Doch mögliche Urheberrechtsverletzungen durch Tauschbörsen sind offensichtlich ein noch weit schlagkräftiger Grund und sollen die ungeliebte Richtlinie nun legalisieren.
weiterlesen bei telepolis
 

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1 Kommentar March 2nd, 2006

Filmindustrie ändert die Taktik

Der Kampf geht weiter, aber in neue Richtungen. Nachdem Anzeigen gegen Einzelpersonen kaum Medienecho erfahren haben, geht es jetzt auf grössere Ziele: Indexseiten. Die MPAA hat letzte Woche einige Esel-, Newsgroup- und Bittorrentseiten(betreiber) angeklagt. Einige haben reagiert. ED2K-It.com ist vom Netz gegangen, nur die Verantwortlichen lassen sich zur Zeit nicht ermitteln. ISOHunt und TorrentSpy wollen den Kampf mit der MPAA aufnehmen.

Die Seitenbetreiber werden angeklagt, Zugang zu Copyrightgeschützem Material anzubieten und darüber auch Geld zu verdienen, durch Banner und Spenden. Neu an dieser Strategie ist, dass die Argumente, die gegen zentralisierte Tauschbörsen erfolgreich waren, nun gegen Link- und Indexseiten eingesetzt werden. Da beim Edonkeynetzwerk keine zentrale, anklagbare Instanz existiert projeziert man das nun auf die Linkseiten und Eselserver wie Razorback.

Also nicht derjenige der die Files online stellt, soll verantwortlich sein, sondern die Stellen, die die Links zentral sammeln und anbieten.

ausführlicher bei slyck.com (en) oder gulli.com (de)
 

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1 Kommentar March 2nd, 2006

indypeer under attack?



Wer sich wie ich gefragt hat was mit indypeer los ist, im Fuckup-Wiki gibts etwas mehr Infos. Zuerst sah es aus als ob es Probleme mit Script-Kiddies gab, mittlerweile sieht es nach Providerproblemen aus, die Domain wurde offensichtlich abgeschaltet.
 

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1 Kommentar March 1st, 2006

Deutschlandradio zum Urheberrecht

Der rechtspolitische Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, Jerzy Montag, hat die umstrittene Bagatellklausel im Gesetzentwurf zur Reform des Urheberrechts verteidigt. Das Kopieren von CDs durch junge Leute dürfe nicht unter Strafe stehen, sagte Montag. Mit der Klausel wolle man sicherstellen, dass "Staatsanwälte und Polizisten nicht in Jugendstuben und auf Schulhöfen Razzien machen müssen".
weiterlesen

Teil 1: Urheberrecht für digitale Medien
Teil 2: Feldzug gegen Raubkopierer
 

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2 Kommentare February 27th, 2006

Er kratzt und beißt und will nicht still sein

Er kratzt und beißt und will nicht still sein

(kommentare bitte dort hinterlassen)
 

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kommentieren February 26th, 2006

Französisches Kultusministerium will DVD-Kopien verbieten

Die Urheberrechtsdiskussion in Frankreich geht weiter. Diesmal sind die Pläne aus dem Kultusministerium schon dem ähnlicher, was uns im restlichen Europa erwarten wird. Die noch vor Wochen liberalen Ansichten sind auch dort den Vorstellungen der Industrie angepasst worden. So soll es einen Bussgeldkatalog geben und das Umgehen von einem Kopierschutz soll hart geahndet werden.
Mit 38 Euro Strafe davonkommen könnten Nutzer, die einmalig "ein oder mehrere" Werke illegal in P2P-Netzwerken kopiert haben. Wer im Rahmen eines "täglichen Limits" bleibt, das mit dem Tausch von 200 rechtlich geschützten Titeln beziehungsweise drei Gigabyte an Daten festgesetzt ist, soll 750 Euro zahlen. Darüber hinaus drohen 3750 Euro Strafe. Wer andere Nutzer im großen Stil zum illegalen Treiben in Tauschbörsen anleitet oder Raubkopien gewerblich unters Volk bringt, muss mit Gefängnis zwischen sechs Monaten und drei Jahren sowie bis zu 300.000 Euro Geldstrafe rechnen.
 Besonders die DVD mit ihrem unwirksamen Schutz scheint vom Gesetzgeber besonders schützenswert.
Zudem schweigt sich das Kultusministerium darüber aus, ob Nutzer fürs Erstellen digitaler Privatkopien auch technische Kopierschutzmaßnahmen umgehen dürften. Indirekt deutet allerdings eine weitere Klausel auf ein angestrebtes Verbot des Kopierschutzknackens im privaten Bereich hin: Ihr zufolge sollen DVDs von der Privatkopieregelung ausgenommen werden.
Interessant auch die Aussage vom rechtspolitischen Sprecher der Grünen, Jerzy Montag:
Laut dem Bundestagsabgeordneten ist "nicht strafbar", den Kopierschutz einer Musik-CD für den privaten Gebrauch zu knacken. Im Gesetzestext wird eine Vervielfältigung untersagt, wenn eine CD mit einer "wirksamen" Kopiersperre versehen ist. Die rechtlichen Grauzonen sind aber groß: In der Begründung des Gesetzes ist nachzulesen, dass "ein Selbsthilferecht zur Umgehung der technischen Maßnahmen aus Gründen der Sicherung der Schutzsysteme nicht gewährt werden kann".
Das mag strafrechtlich, aber nicht zivilrechtlich so stimmen.

komplett lesen hei heise.de
 

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1 Kommentar February 25th, 2006

IPFI plant Zerstörung von P2P-Netzwerken durch Massenklagen

Im Tians Wissensallmende Blog ist eine Zusammenfassung einer IPFI (Musikindustrie) Pressemitteilung die zu Folgendem Fazit kommt:
Die IFPI hat Stellungnahmen zum zweiten Korb der „Urheberreform“ und zur Umsetzung der EU-Copyright-Enforcement-Richtlinie abgegeben. Wie unschwer zu vermuten, fordert sie darin eine weitere Verschärfung dieser Maßnahmen. Es ist zu Erwarten, dass der Gesetzgeber diesen Forderungen vermutlich entsprechen wird. Diese Vorschläge lassen den Schluss zu, dass die IFPI beabsichtigt, durch einen automatisierten Prozess die P2P-Netzwerke weitgehend zu zerstören. Insbesondere beabsichtigt sie offenbar, alle P2P-User zu verklagen, die Inhalte ihrer Mitgliedsfirmen tauschen. Es sind also nach Verabschiedung der entsprechenden Gesetze Aktionen gegen Hundertausende wenn nicht gar Millionen P2P-User allein in der Bundesrepublik zu erwarten.
Die Punkte im einzelnen:

Die IPFI ist der Meinung im neuen Gesetz würde der Auskunfstanspruch gegen Provider nur für gewerbsmässige Filesharer greifen und möchte dies genauer formuliert wissen, da die breite Masse mehr Schaden verursachen würde als gewerbsmässige Kopierer.

Dann beklagt die IPFI sich, dass die User nicht mehr anzeigen was sie im Share haben, so dass man nur noch ein File sehen könnte. Daher könnte man auch nicht mehr unterscheiden ob jemand privat oder gewerbsmässig handelt. Versteh ich zwar nicht den Gedankengang, aber egal.

Als nächstes schlägt die IPFI ein automatisiertes Strafverfahren vor, in dem Industrie, Provider und Gerichte vollautomatisch sich die Daten zuschieben und diese Daten nicht nur fuer Strafprozesse verwendet werden dürften, sondern auch zivilrechtlich.

Die letzte Allmachtphantasie ist "abschreckender Strafschadensersatz für P2P-User".
Da dieses Instrument der deutschen Rechtsordnung eher fremd ist, soll der gleiche Zweck dadurch erreicht werden, dass diese User der Unterhaltungsindustrie pauschal die Piraterieverfolgungskosten ersetzen müssen.
wer das alles genauer nachlesen möchte sollte mal bei Tian reinschauen
 

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2 Kommentare February 24th, 2006

Razorback wird kaum vermisst

Scheinbar ist der Verlust von Razorback nicht wirklich dramatisch. Bedauerlich das die Statistiken weg sind, aber auch daran wird sicherlich schon gebastelt. Meiner Meinung nach wird das Kademlia-Netzwerk jetzt mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken.
gulli.com schreibt:
eDonkey-Traffic bleibt trotz Razorback-Close hoch - Eine "Antiquität der P2P-Welt" wurde geschlossen: Nicht einmal eine Delle im Esel-Traffic habe man nach dem Close von Razorback2 feststellen können, so die Netzanalysten von CacheLogic laut technewsworld. Damit hatte der lauthals proklamierte Sieg der Medienverbände gegen die Tauschbörsen das erwartete Ergebnis zur Folge: nachdem das ed2k-Netz dank eMule und Kademlia in den letzten Jahren eine immer dezentralere Struktur bekommen hat, rechnete niemand mit einem tatsächlichen Effekt auf das Filesharingaufkommen - die Reaktionen bleiben eher nostalgisch, eine Institution des eDonkey-Netzes verließ die Bühne, das Spiel geht ungerührt weiter. Fast will man sich ärgern, dass große Namen der Filesharingwelt verschwinden können, ohne dass es jemand merkt.
weiterlesen bei gulli.com
 

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2 Kommentare February 24th, 2006

Nach Razorback: Filmwirtschaft weiter auf Piratenjagd

Die MPAA will P2P Verzeichnisse aus der Welt schaffen. Nachdem Razorback2 von belgischen Behörden vom Netz genommen wurde, kündigt die MPAA die Ausweitung ihres "Krieg gegen Filesharer" an. Die Ziele sind Bittorrent, edonkey2000 und die Newsgroup-Verzeichnisse. Sieben Klagen wurden eingereicht vor amerikanischen Gerichten.
"Website operators who abuse technology to facilitate infringements of copyrighted works by millions of people are not anonymous - they can and will be stopped," said John G. Malcolm, Executive Vice President and Director of Worldwide Anti-Piracy Operations for the MPAA. "Disabling these powerful networks of illegal file distribution is a significant step in stemming the tide of piracy on the Internet."
Neu an der Strategie ist das Vorgehen gegen die Newsgroups, die bisher verschont geblieben sind, und auch bei den Bittorrentseiten sind diesmal reine Suchmaschinen betroffen. Bisher ging man nur gegen Tracker vor. Alles in allem sind 9 Webseiten das Ziel, wobei 3 Seiten von ein und der selben Person betrieben wurden: BitTorrent: ISOHunt, TorrentSpy, NiteShadow.com, BTHub.com and TorrentBox.com; eDonkey2000: Ed2k-It.com; Newsgroups: NZB-Zone.com, BinNews.com and DVDRs.net.
Der MPAA zufolge wurden alleine im Jahr 2005 rund 75 Torrent- und eDonkey-Sites aus dem Verkehr gezogen.
weiterlesen bei Slyck (en), p2pnet (en) , golem (de), gulli (de) oder heise (de)

 

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3 Kommentare February 24th, 2006

Musikwirtschaft kritisiert Urheberrechtsreform

Der Verband der deutschen Musikwirtschaft (IFPI) kritisiert in zwei Stellungnahmen zur laufenden Urheberrechtsreform die im Januar vorgelegten Gesetzesentwürfe erheblich. Unter anderem verlangt er eine Beschränkung der Privatkopie, die Aufhebung der so genannten Bagatellklausel und effektivere Auskunftsansprüche gegen Internet-Provider.

weiterlesen bei irights.info
 

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kommentieren February 23rd, 2006

“Have some respect!”


"It’s hard for me to worry about the studios losing money. I’m not very sympathetic to their money problems, because they certainly haven’t been sympathetic to mine.


"When you look at one of their accounting sheets you realise you’re never going to see a penny, so if someone wants to rip them off that’s fine with me.


"If you’re going to pirate, though, make sure the quality’s good. Have some respect for what you’re pirating!"



Terry Gilliam im Interview mit der BBC - und nicht etwa mit Bits of News, wie Spiegel Online schreibt…


 

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1 Kommentar February 23rd, 2006

Razorback beschlagnahmt (update)


Scheinbar ist der Welt größter eDonkey-Server "Razorback" von der belgischen Polizei vorläufig abgeschaltet worden. Angeblich wurden zwei der Administratoren von den Behörden festgenommen.
Mittelfristig dürfte die Abschaltung Razorbacks vom verteilten Kademlia-Netz des Esels aufgefangen werden. Bereits 2003 wurde mit Silent Bob einer der größten ed2k-Server abgeschaltet, dem Wachstum der eDonkey-Gemeinde tat auch dies keinen Abbruch.
weiterlesen bei WinFuture.de oder gulli.com

Laut p2pnet.net wurde der Server von der MPAA beschlagnahmt. In der MPAA-Pressemeldung heist es, der Server war ein kommerzielles Angebot für Millionen von Nutzern und Dateien.
Razorback2 was the number one eDonkey peer-to-peer server facilitating the illegal file swapping of approximately 1.3 million users simultaneously. Razorback2 was operated as a commercial enterprise indexing over 170 million files including millions of copyrighted movies, software, games, TV programming and music with international and U.S. titles. The site was regularly used by people located all over the world, with the vast majority of users based in Europe.
Weiter heist es, mit diesem Schlag gegen Razorback wäre der illegale Fileaustausch gebremst. Alle grossen Server, die in den USA gehostet waren, wären abgeschaltet, und jetzt kommen die in Europa dran.
 
weiterlesen bei p2pnet.net oder gulli.com

mehr updates:
Razorback wird kaum vermisst
Nach Razorback: Filmwirtschaft weiter auf Piratenjagd
Musikindustrie plant Zerstörung von P2P-Netzwerken durch Massenklagen
 

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6 Kommentare February 21st, 2006

Auch EU-Rat sagt ja zur VDS

Trotz ettlicher Proteste stimmt auch der EU-Rat der Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung zu. Die massiven Eingriffe in die Privatsphäre von 450 Millionen Europäern wurden mit der Terrorismusbedrohung gerechtfertigt, dürften aber eher der Verwertungsindustrie in die Hände spielen.
Branchenverbände, Datenschützer, zivilgesellschaftliche Organisationen sowie linksliberale Politiker kritisieren den mit der Vorratsdatenspeicherung einhergehenden Paradigmenwechsel im Strafrecht in Form eines Generalverdachts auch gegenüber Unschuldigen seit langem scharf. Mit der Richtlinie und der von ihr vorgeschriebenen umfangreichen Datenjagd werden ihrer Ansicht nach die Bürger gläserner, während die angeblich mit der Maßnahme besser zu verfolgenden Terroristen und Schwerverbrecher leicht etwa mittels Anonymisierungsdiensten, vorausbezahlten Mobilfunkkarten oder mit dem Gang zur Telefonzelle dem Fahndungsnetz entkommen können.
weiterlesen bei heise.de, netzpolitik.org oder indymedia.org

 

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4 Kommentare February 21st, 2006

möglicher Schatz für die Piratenbucht

Während man sich hierzulande aus Furcht vor Musik-Managern im Allmachtsrausch und ihren geldgierigen Winkeladvokaten hüten sollte, einen Link auf eine funktionierende Tauschbörse zu setzen, genießt thepiratebay.org in seiner schwedischen Heimat größtes Ansehen.
intern.de
 
In Schweden gibt es eine Reality Show, in der Kandidaten Politiker spielen. Ziel ist es, mit Ihren Ideen in den Wahlkampf zu ziehen und die Zuschauer davon zu überzeugen. Dabei kann man auch ca 31.000$ gewinnen, um die Wahlversprechen dann umzusetzen.

Einer der vielversprechensten Kandidaten will seinen möglichen Gewinn thePirateBay.org, einem grossem schwedischen Bittorrenttracker, zur Verfügung stellen, da the Pirate Bay, und dahinterstehenden Organisationen, sich dafür einsetzen, dass er für sich Filme und Musik herunterladen kann.
"Politics is not something that happens elsewhere, it happens together with those you turn to. If I talk about animal rights, it’s because I have devoted my own time to get the animals out of the cages. If I talk about homelessness, it’s because I myself have been freezing in a squatted house with the homeless of Stockholm. If I say that immigration policies is scandalous it’s because I’ve had my own door kicked in by the immigration police.

"So when I donate my money to Pirate Bay, it’s because I also want to be able to download music and movies for myself."
Mehr bei slyck.com
 

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kommentieren February 19th, 2006

Dänemark: Provider müssen Filesharing verhindern

Hier noch eine Meldung aus Dänemark. Schon ein ganz schönes Hin und Her in Europa, während es in Frankreich noch gut aussieht rüsten die anderen EU-Staaten weiter auf:
"Laut einer Meldung des Weltverbands der Phonoindustrie IFPI sind Internetprovider nach einem Urteil des oberstens dänischen Gerichts dazu verpflichtet die Internetleitung eines Kunden zu kappen, wenn ihm illegale Tauschbörsenaktivitäten bekannt sind. Geklagt hatte die IFPI-Landesgruppe aus Dänemark. Artikel bei Urheberrecht.org via Fuckup Wiki."
via symlink.ch
 

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kommentieren February 17th, 2006

Proteste gegen Bundestagsbeschluss zur Vorratsdatenspeicherung

Im Fall Holger Voss haben deutsche Gerichte die Vorratsdatenspeicherung noch untersagt, die Politik aber beschließt neue Gesetze, klar das es Proteste gibt. Weniger von den Providern, die fürs spitzeln nun scheinbar entlohnt werden, dafür die Datenschützer:
Datenschützer und Internetprovider kritisieren das Plazet des Bundestags zur massiven Ausweitung der Telekommunikationsüberwachung scharf. "Der gestrige Beschluss hat mich ängstlich gemacht, weil er vollkommen davon abweicht, was die Volksvertreter vorher gesagt haben", erklärte Thilo Weichert, Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein, gegenüber heise online.
weiterlesen bei heise.de oder de.internet.com
 

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4 Kommentare February 17th, 2006

auch die MPAA half beim verteilen von Raubkopien

MPAA fängt Releaser auf ihrem eigenen Server: Fallenstellen oder Beihilfe? Es scheint bei den selbsternannten Piraterieverfolgern in Mode zu kommen, beim Verteilen von Releases fleißig mitzuhelfen: ein Releaser des Films "Walk the Line" wird nun wegen Copyrightverstößen angeklagt, nachdem er "in eine Falle der MPAA getappt" sei, wie Reuters das Bereitstellen von Servern schönredet.
weiterlesen bei gulli oder heise.de

 

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kommentieren February 17th, 2006

Bundestag befürwortet verdachtsunabhängige Überwachung der Telekommunikation

Mit "Terrorismus" begründet und durchgeboxt, der Musik- und Filmindustrie in die Hände spielend:
Mit fast allen Stimmen der Großen Koalition hat der Bundestag am heutigen Donnerstag nach einer intensiven Debatte einen Antrag zur sechsmonatigen Speicherung von Telefon- und Internetdaten beschlossen.
Weiterlesen bei: heise.de, netzpolitik.org oder indymedia.org
Kommentare bei: netzzeitung, digital!meditation

update:
Gegen die Pläne richtet sich auch eine Petition, die online beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages von Björn Fay eingereicht wurde. Sie kann auf den Webseiten des Petitionsausschusses diskutiert und unterzeichnet werden.
gefunden bei golem.de
 

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1 Kommentar February 16th, 2006

Undercover

"Undercover" ist die Geschichte eines Undercover-Agenten, der mehrere deutsche Szenecrews infiltrierte und mit dessen Hilfe die GVU einige Busts durchführen konnte. Zu wenige, so Dierks’ Kernaussage: durch das ganze Buch zieht sich die Klage, massenhaft Informationen und Beweise gesammelt zu haben, welche nur zum Teil verwertet wurden und auch nur Teile der infiltrierten Szenen getroffen hätten. In fxp-Crews, unter Donkey- und Torrentseitenbetreibern, Releasern und im Umfeld von im tief grauen Bereich operierenden Firmen war Dierks aktiv, sammelte Informationen, uppte Daten, mietete Server an und erstattete der GVU Bericht - welche oft genug aus verschiedensten Gründen den Fällen nicht oder Dierks’ Ansicht nach unzureichend nachging.


Das seriöse Online-Magazin für unseriöse Inhalte ;) rezensiert:

Oliver Dierks (Nickname: "Prophi")
"Undercover" Monsenstein und Vannerdat 2005
Paperback, 447 Seiten, 20,80 Euro
Webseite: www.undercover.6x.to

Undercover. Ein verdeckter Ermittler enthüllt Aktionen und Methoden seiner Arbeit für die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU)


@tunix: Die amazon-Daten aus dem Suchplugin müssen zwar noch immer manuell rüberkopiert werden, aber die ASIN ist jetzt da! *daumenhoch*


 

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1 Kommentar February 16th, 2006

Von P2P-Nutzern und Küchen-Piraten

MP3-Downloads, Bootleg-DVDs - und nachgekochte Feinkost-Speisen? Wenn man dem deutschen Starkoch Heinz Beck glaubt, dann ist seine Zunft ebenso wie die Musik- und Filmindustrie von Piraterie bedroht. Beck will deshalb jetzt ein eigenes Urheberrechtsgesetz für Küchen-Kreationen. Mehr dazu bei Netzwelt.de.
Janko Roettgers
 

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1 Kommentar February 14th, 2006

Künstler für Privatkopie und Musikdownload

Künstler aus Deutschland und Österreich sind für die Privatkopie und Musikdownloads aus dem Internet: Die Kriminalisierung wirft Kritik an den grossen Labels auf: "Im Grunde handelt es sich um einen Wirtschaftskrieg, in dem die Fans werden verschreckt werden.

Die eigentlichen Urheber werden vergessen, im Streit Musikindustrie gegen Datenschützer. In den USA wird das Urheberrecht, welches ein Menschenrecht ist, noch viel stärker ausgehebelt.



Ole Seelnmeyer, Vorstand des deutschen Rock- und Pop Musikerverbands,  sagt die Musikindustrie habe den Verband, der rund 40.000 Musiker in Deutschland vertritt, nie gefragt ob sie für die Musiker sprechen darf und spricht sich deutlich für das Recht auf Privatkopie und für den Musikdownload über Tauschbörsen aus, solange dies  nur für unkommerzielle Zwecke geschieht.

Peter Paul Skrepek, Präsident der österreichischen Interessenvertretung, kann den Ärger der Verbraucher über die Musikindustrie auch nachvollziehen: "Das Entgelt, dass die Musikschöpfer von den Plattenfirmen erhalten sei ohnehin viel zu gering".

"Im Grunde handelt es sich um einen Wirtschaftskrieg, bei dem das angelsächsische Verständnis von Copyright auch am europäischen Festland durchgesetzt werden soll", so Skrepek weiter.

"Nach diesem Recht können Urheberrechte gekauft werden, wohingegen in Europa dieses Recht ein unerschöpfliches sei, das erst 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers unentgeltlich genutzt werden könnte"

In den USA wird das Urheberrecht, welches ein Menschenrecht ist, laut Skrepek durch die Musikindustrie noch viel stärker ausgehebelt.

In Frankreich ist für Mitte März eine Parklamentsabstimmung angesetzt bei der entschieden werden soll wie es dort genau weitergeht mit den Urheberrechten. Der französische Kulturminister hat eine Internetseite angekündigt die ab 22. Januar online gehen soll, die das Bewusstsein für Urheberrechte sensibilisieren soll.
 

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kommentieren February 14th, 2006

Verbraucherschützer gegen Auskunftsansprüche für die Medienindustrie

Dem Bundesverband der Verbraucherzentralen gehen die jüngst aufgedeckten Methoden der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) deutlich zu weit …
weiterlesen bei heise.de
Recht auf Privatkopie wird ausgehöhlt - Drei Jahre Haft für Download? Die Verbraucherzentrale hat Kulturstaatsminister Neumann vorgeworfen, Internetnutzer zu kriminalisieren und das Recht auf Privatkopie auszuhöhlen. Neumann will zwar formal die Möglichkeit der Verbraucher erhalten, für den privaten Gebrauch Kopien von Filmen oder Musiktiteln zu fertigen. Dies will er aber vom Verzicht der Anbieter auf einen Kopierschutz abhängig machen.
weiterlesen bei der Verbraucherzentrale
 

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1 Kommentar February 13th, 2006

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